Die Experience

Zum besten Tiefschnee in den besten Destinationen!

Seit 2004 veranstalten wir Freeride Camps in Top Powder Spots der Alpen. Bei The Freeride Experience lernst Du einzigartige Hänge mit einsamen Abfahrten kennen, von denen sonst nur wenige „Locals“ wissen.

Guides

Unser Team

Die Freeride Experience steht nicht nur für Spaß und unvergessliche Erlebnisse, sondern auch für Sicherheit am Berg. Natürlich sind alle unsere Guides super cool, lässig und begnadete Freerider, aber eben auch Ausgebildet für sichere Bergerlebnisse – von Ausrüstung bis zu Tourenplanung, Pistencheck und der ersten Hilfe.


Das sind unsre Jungs und Mädls – sie freuen sich schon, euch kennen zu lernen!

Nicolaus Winterstein - Guide in Zell am See

Nicolaus Winterstein

Guide in Zell am See und den Salzburger Alpen

Sein Name ist Programm! Nicolaus Winterstein ist staatlich geprüfter Skilehrer und Skiführer. Er lebt und arbeitet seit langer Zeit in Zell am See. Bei der Tourenplanung ist seine unkonventionelle Herangehensweise bemerkenswert. Mittels Satellitenbildern und detaillierten Landkarten entdeckt er immer wieder neue Hänge und Abfahrten.

Guide bei der Freeride Experience seit 2005.

Gerwin Andreas - Guide Kitzbühel und Gastein

Gerwin Andreas

Guide Kitzbühel und Gastein

Gerwin Andreas stammt aus der Stadt Salzburg und snowboarded seit 1995. Auf dem geliebten Schneebrett  kann er fast alles was man im Snowboardbereich sein kann. Er ist Diplomsnowboardlehrer, staatlich geprüfter Snowboardführer, Ausbilder beim Tiroler Skilehrer Verband und Judge auf der Freeride Qualifier & Junior Tour.

Seine Homeresorts sind Kitzbühel und  Gastein. In der schneefreien Zeit widmet er sich seiner Surfboard Company Delight Alliance. Dort shaped er spezielle Surfboards fürs Riversurfen.

Seine Motivation: blue bird, fresh pow, steep!

Matthias Wurzer - Guide in Zell am See

Matthias Wurzer

Guide in Zell am See und den Salzburger Alpen

Matthias hat so wie sein Bruder Peter die Bergführerlaufbahn eingeschlagen. Genauso ist er ein Kenner des Glemmtals und mit der Topografie rund um Saalbach – Hinterglemm bestens vertraut. Er weiß wo und wann die besten Freeride Spots zu finden sind. Wir schätzen seine Umsicht am Berg.

Guid bei The Freeride Experience seit 2016.

Peter Wurzer - Guide in Zell am See

Peter Wurzer

Guide in Zell am See und den Salzburger Alpen

Peter ist staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und stammt aus dem Bergsteigerdorf Kals am Großglockner. Er stieß 2015 zum Team der Freeride Experience. Vor seiner Zeit als Bergführer hat er als Skilehrer in Saalbach Hinterglemm gearbeitet und als begeisterter Freerider nach der Arbeit auf der Piste die Powder Hot-Spots des Glemmtals erkundet. Mit seiner possitiven Ausstrahlung bringt er frischen Wind in unser Team.

Guide bei The Freeride Experience seit 2015.

Bengt Lundberg - Guide in Zell am See

Bengt Lundberg

Guide in Zell am See und den Salzburger Alpen

Bei der Freeride Experience braucht man natürlich einen Schweden im Team. Bengt Lundberg lebt seit Beginn der 80er Jahre im Raum Zell am See und ist staatlich geprüfter Berg,- Ski & Canyoningführer, gepr. Skilehrer, gepr. Raft Guide, ehem. Mitglied schwedisches Nationalteam Freestyle, Trainer und Ausbildner. Ein Tausendsassa wie er im Buche steht.

Guide bei der Freeride Experience seit 2009.

Tom Mayr - Guide in Zell am See

Tom Mayr

Guide in Engelberg, Salzburger Alpen und Zell am See

Tom Mayr ist das Urgestein bei der Freeride Experience. Er ist aber nicht nur staatlich geprüfter Berg und Skiführer sondern auch Ofensetzer und Hüttenwirt. Bei Skitouren ist er viel auf den Pinzgauer 2000ern unterwegs. Durch seine langjährige Tätigkeit als Skilehrer in Hinterglemm und im Bundessportheim in Hintermoos, kennt er die Gegend wie seine Westentasche.

Guide bei der Freeride Experience seit 2004.

Markus Emprechtinger - Guide am Arlberg

Markus Emprechtinger

Guide am Arlberg und in Engelberg

Markus Emprechtinger ist im hügeligen Innviertel geboren. Spätestens mit dem Studienort Innsbruck wr klar, dass sich ein Leben ohne Berge nicht mehr ausgehen wird. Er studierte Meteorologie um unterwegs nicht im Regen zu stehen, die meiste Zeit ist er aber sowieso draußen und nimmt das Wetter wie es kommt. Nach der Ausbildung zum stattlich geprüften Berg- ud Skiführer nun voll im Bergführerbusiness. Markus ist Allrounder, egal ob mit Bike, Eisgeräten, Kletterpatschen oder Ski, Spaß macht es ihm überall. Darum auch Flatsucks, solange das Gelände nicht flach ist, steht einem guten Tag nichts im Weg. Außer Bergsport gibts da noch die Fotografie.

Guide bei The Freeride Experience am Arlberg seit 2018

Günther Winkel - Guide am Arlberg

Günther Winkel

Guide am Arlberg

Günther Winkel, Staatlich geprüfter Skiführer und Skilehrer aus Vorarlberg, ist seit 2019 mit im Team der Freeride Experience am Arlberg. Günther kann einen langen und internationalen Werdegang als Guide verbuchen. Am Arlberg hat er eine mehr als 5 jährige Erfahrung als Guide und Ausbildner. Inernational war er 3 Jahre als Heliskiguide bei Mike Wiegele in Kanada, 1 Jahr als Skiguide in Japan und 4 Jahre als Skilehrer in Neuseeland tätig. Zurück in Österreich gehöhrt der Arlberg zu seinen Lieblingsgebieten. Bei der Freeride Experience haben wir 2020 erstmals die Ehre gehabt in als Guide dabeizuhaben. Wir hoffen das daueet noch länger an.

Guide bei The Freeride Experience am Arlberg seit 2020

Paul Pöcher - Guide am Arlberg

Paul Pöcher

Guide am Arlberg

Paul Pöcher, gebürtig aus Kärneten, ist seit mehr als 3 Jahren Gudingteam am Arlberg. Paul ist staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und staatlich geprüfter Skilehrer. Sein breitgefächertes alpines Know-How und seine fachlicher Kompetenz gibt er als Guide mit Leidenschaft an seine Gästen und als Skilehrer-Ausbildner den Skischul-Apiranten weiter. Am Arlberg gehört Paul zu den erfahrenen Guides. Je nach Schnee- und Wetterlage weiß er ganz genau wo er die besten Hänge findet. Und wenn es die Bedingungen zulassen, dann geht’s in die steilen Rinnen. Wo die zu finden sind, ist sein Geheimnis.

Guide bei The Freeride Experience am Arlberg seit 2018

Nadine Wallner - Guide am Arlberg

Nadine Wallner

Guide am Arlberg

Nadine Wallner ist neu im Team bei The Freeride Experience. Sie führt die Frauengruppe am Arlberg.

Geboren in Klösterle und aufgewachsen am Arlberg . Dank ihres Vaters Erhard – hauptberuflicher Bergführer – lernt Nadine den Arlberg auf spielerische Art und Weise kennen. Eines Tages stolpert sie über eine „zuagroaßte“ Gruppe von Tiefschneeverrückten – die Gnarlberg Steinböcklis und findet ihre innige Beziehung zum Freeriden. In den beiden Wintern darauf krönt sie sich zweimal zur Siegerin der Freeride World Tour. Der Höhenflug endet jäh bei Filmaufnahmen in Alaska, wo sie einen offenen Unterschenkelbruch erleidet. Ihrer Ihrer Karriere droht ein abruptes Ende. Nach Ablegen ihrer Ski- und Bergführerprüfung hängte sie ihre Renn-Boots endgültig an den Nagel und widmet sich seither ausschließlich dem Freifahren, Heute ist Nadine als Ski- und Bergführerin aktiv.

Guide bei der Freeride Experience seit 2020
Filmportrait “Now Or Never” beim Freeride Filmfestival 2018
Offizielles Athletinnenprofil

Björn Heregger

Guide am Arlberg und in Engelberg

Seit einem gutem Jahrzehnt ist der 33-jährige Kärntner Björn Heregger nun schon ein fixer Bestandteil der internationalen Freeride-Szene. Als einer der ersten Freerider aus Österreich wurde Björn 2009 zum legendären Verbier Xtreme auf die Freeride World Tour eingeladen. Mit seinen Filmen versucht er die Schönheit und die Faszination, aber auch die Risiken dieses Sports an ein breiteres Publikum weiterzugeben – die Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer war somit eine logische Konsequenz.

Guide bei der Freeride Experience seit 2016.
Wohnort: St.Anton am Arlberg; Sponsoren: Salewa, Dynafit, Uvex, Zanier, Pieps, Leki Wettkampf: FreerideWorldTour 2009 / 2012

Filme: Schneewallfahrt, Dasein, Lost and Found, Hike2Ride, Soultrip Argentina, Salewa Chronicles, Whiteroom Productions

Volker Hölzl

Veranstalter und Management

Volker Hölzl – The Freeride Experience: Geboren und aufgewachsen in Zell am See, hat es mich durch das Studium nach Wien verschlagen. Von hier aus organisiere ich mit meiner Agentur Programat die Camps von The Freeride Experience. Im Winter zieht es mich aber immer zurück in die Berge und ich bin bei den meisten Terminen der Freeride Experience persönlich mit dabei. Wenn’s im Oktober schneit, gehöre ich zu jenen, die als erste von unverspurten Hängen träumen.

Die Freeride Experience ist nicht meine einzige Beschäftigung im Bereich Freeride. Seit 2010 veranstalte ich das Freeride Filmfestival, darüberhinaus berate ich Skigebiete in der Entwicklung von Freeride Angeboten und Leitsystemen. Freeriding ist für mich Leidenschaft und unternehmerischer Playground zugleich.

Gründer von The Freeride Experience 2004

Interview mit Volker Hölzl auf www.skiinfo.de (23.08.2012)
Bericht The Freeride Experience auf FM4 (28.01.2010)

  • Skitour auf den Hinteren Rendl in St. Anton Foto: © Matthias Aletsee - The Freeride Experience

  • The Freeride Experience Arlberg - Wundervoller Ausblick von der Albona Richtung Patteriol Foto: © Matthias Aletsee - The Freeride Experience

  • The Freeride Experience Arlberg - Aufstieg mit der Gruppe am Hinteren Rendl Foto: © Matthias Aletsee - The Freeride Experience

  • The Freeride Experience 2018 mit Guide Björn Heregger- On Top of Beuschel in Stuben Foto: © Matthias Aletsee - The Freeride Experience

  • Freeriding in kleinen Gruppen © The Freride Experience / Programat

  • © Marius Schwager / The Freeride Experience

Seit 2004

Unsere Geschichte

Freeride Geschichte: Das erste Camp von The Freeride Experience fand vom 11.-14.03.2004 in der Gletscherwelt Weißsee – Uttendorf statt. Damals noch unter dem Namen K2 Whitelake Freeride Camp. Ein stürmisches Wochenende am Weißsee oder wie ‘Saurüssel’ zum Synomym für Freeskiing und gemeinsames Erlebnis in Einem wird …


Freeskiing, die Motivation


‘Freeriding’ Skifahren im offenen Gelände. Weiches Gleiten im Pulverschnee, Fahren in steilen Couloirs… Freeskiing, die Urform des alpinen Skifahrens. So oder ähnlich stellen sich viele Freeskiing vor, das Skifahren im freien Gelände. Ich nicht anders. Im Winter 2003 wurde mein Traum Wirklichkeit. In Chamonix, dem Mekka des alpinen Skisports. Ich hatte die Möglichkeit beim letzten ‘Red Bull Snowthrill of Chamonix’, der inofiziellen Weltmeisterschaft im Freeskiing, bei der durchführenden Agentur mitzuarbeiten. www.redbullsnowthrill.com
Fasziniert vom Sport als solchem, dem bunten Treiben am Berg und in der Stadt, hatte ich kurz darauf den Entschluß gefasst, ein Freeskiing Camp bei mir zuhause in den Hohen Tauern zu veranstalten.
Gesagt – getan! Im März 2004 ist es dann soweit. Zusammen mit Thomas Mayr, einem meiner besten Freunde als Bergführer, meinem Bruder Joe als Fotograf, Bert Lammel, Abgesandter von Co-Sponsor MARKER und Mentor seit der ersten Stunde und einem Dutzend anderen Skiverrückten starten wir mit einem starken Kribbeln im Bauch in das Camp.

donnerstag, 11. März


11:00. Start zum 1. K2 Whitelake Freeride Camp. Tom und ich trudeln vergnügt bei der Talstation der Weißseebahn ein. Doch ein unwohles Gefühl macht sich breit in den Gesichtern der wartenden Campteilnehmer. Der Föhn, im Tal noch nicht zu merken, hat sich seit dem Vortag auf mittlerweile bis zu 100 km/h beschleunigt. Mein erster Gedanke: „Liebe Bergeister, laßt uns bitte auf den Berg und stopp den Wind.“


An ein Hinauffahren zur Rudolfshütte ist in diesem Moment nicht zu denken. Die Seilbahnahn ist im oberen Bereich gesperrt. Zum Glück können wir dann doch bis zur Mittelstation hinauf. Von dort gehts dann nur mit Funkbegleitung zur Rudolfshütte weiter. Langsam aber stetig!

Oben angekommen jagt uns die starke Brise trotz Sonnenscheins in die warme Hütte. Was sag ich Hütte, eigentlich ist die Rudolfshütte ein sattes Hotel auf 2.500 m Höhe mit dem Komfort eines ** Hauses mit Kletterwand, Boulderhalle, Sauna und allem Sonstigem was es halt so braucht für den Touristen aus der Stadt. So bleibt uns wegen des Windes auch nichts anderes übrig als unsere Zimmer zu checken und das Haus zu erkunden. Lediglich ein paar Hartgesottene können es sich nicht nehmen lassen die Tourenski anzuschnallen und eine kleine Tour zu wagen. Zurück von der Tour sitzen wir schon alle längst beim Abendessen. Der erste Abend wird kurz, die erste lange Tour nächsten Tag wartet.

freitag, 12. März


7:00. Der Wecker reißt mich aus meinen süßen Träumen. Ich wage den Blick aus dem Fenster und kann meinen Augen nicht trauen. Herrliches Winterwetter und kein Hauch von einer Prise Wind. Ein Stein fällt mir vom Herzen. Schnell und vergnügt zum Frühstück. Ein paar Gutemorgensemmerl hineingestopft und den obligatorischen Tourentee vorbereitet, geht’s ab die Post hinaus vor die Hütte.

Ab geht’s zur ersten richtigen Tour. 15 rucksackbepackte Mädels und Jungs, vorne Tom als Führer und Joe knipsend um uns herum. Vorbei am halbleeren Weißsee mit seiner blanken Staumauer hinüber zum Fuß des 3.000 m hohen Sonnblicks. Schon nach 1 Stunde und etlichen Schweißperlen ist für den ersten aus unserer Gruppe Endstation. Und das schon am ersten Rastplatz. Nach 3 Stunden schafft die Hälfte von uns den Kampf auf Gipfel. So weit das Panorama – so breit das Grinsen. Eine unendliche Fernsicht erwartet die Glücklichen auf dem Sonnblick. Meine Ehrlichkeit ist leider nicht dabei.

Der Weg zurück, das eigentliche Ziel unserer Tour, wird dann zur ersten Herausforderung. So stark wie der Wind so hart ist auch der Schnee. Über die windgepreßte Oberfläche zu cruisen fällt so manchem überraschend schwer. Sogar den Freeridern unter uns. Mit Tourenskiern- und Schuhen schaut die Sache nämlich komplett anders aus. Zum Glück wird sich das im Laufe des Wochenendes noch ändern.


Nachdem wir die beschwerliche Abfahrt hinter uns bringen checken wir uns die, insbesondere von mir ersehnten, K2 Freeride Ski. Die Freeskiing Kanone „Seth Pistol“ unter unseren Füßen und der Sonne im Nacken, drehen wir unsere ersten Schwünge auf der vom Wind polierten Piste. Schon nach einer knappen halben Stunde pflügen wir wie auf Schienen durch den windgepreßten Schnee und Bruch. Nicht einmal der wiederauflebende Wind kann uns was anhaben, so begeistert sind wir vom Material und dem Gelände. Höhepunkt des Tages wird unsere Erstbefahrung des „Saurüssel“, einem der bekanntesten Off-Piste Hänge oben in der Gletscherwelt Weißsee.


Beim Abendessen gibt’s dann viel zum Erzählen und Staunen. Zum Glück hab ich mein Apple iBook mitgebracht und so können wir gemeinsam in der Runde die Fotos vom 1. Tag betrachten. Cooles Material! So rasant wie das Schifahren so schwungvoll wird der Abend danach. Wir fahren volles Programm. Das fällt nicht auf, sind doch nicht die einzigen Leute in der Hütte die zu später Stunde fest feiern und tratschen.

samstag, 13. März


Motiviert von den vortägigen Erlebnissen, einem extremen „Seth Morrisson“ Freeskiing Video, das wir uns noch vor dem Schlafengehen reingezogen haben und Bert’s detaillierten Ausführungen über MARKER Bindungen, verzichten wir von der Freeride Fraktion klarerweise auf eine Tour und verschwinden sofort in das Gelände abseits der Pisten. Eine lange Tour ist nicht nötig, sind die Möglichkeiten „off piste“ doch wirklich ideal. Im Einzugsbereich der Weißseegondelbahn gibt’s steile Hänge, Rinnen und Felsen. Für jeden was dabei.


Bolzen Bolzen Bolzen ist unsere Devise. Langgezogene Schwünge durch den Firn, rasante Turns durch den Saurüssel und mit der Gondel wieder rauf. Freeriding, wie im Traum.


Ein paar Hartgesottene aus unserer Gruppe wagen dann doch eine lange Tour. Aufstieg über das Sonnblickkees vorbei an der Granatspitze und mit einem fantastischen Powderrun hinunter ins Dorfertal.

„Beim Reden kummand Leit zam“ lautet ein Sprichwort im Pinzgau. Und genauso ist es an unserem letzten Abend an der Bar. Gemütliches Beisammensitzen mit ein paar ausgewählten Flaschen guten österreichischen Weins. Etliche Geschichten über Gott und die Welt machen die Runde, neue Bekanntschaften werden geschlossen. Unsere „Ossies“ zuerst Exoten am Berg sind bald Teil der „Saurüssel-Gang“. Vergeßt jedes Apres Ski! Was für eine Nacht, frage nicht!

Sonntag, 14. März, der Tag danach

Die Sachen gepackt, das Frühstück genossen, ist nochmal lockeres Freeriden angesagt. Während ein Teil unserer Gruppe eine neue unbekannte Abfahrt hinunter durch die „Ochsenscharte“ wagt, reitet der Rest noch ein paar mal über den Firn im „Saurüsssel“. Unten bei der Mittelstation geben wir uns ein letztes Stelldichein. Die Sonne versüßt uns zum Abschluß den Abschied von einem traumhaften Wochenende. An der Talstation hat uns der Alltag zurück. Im Kopf bleibt trotzdem die Erinnerung an einsame Spuren im Schnee und der Gedanke an ein neues Erlebnis 2005.


Text: Volker Hölzl | Fotos: Joe Hölzl